Handballregion Bottwar JSG

24.02.2019 In der A-Jugend Bundesliga haben die Handballer der HABO weiterhin die Rubrik „Thriller“ abonniert: Erneut spielen sie eine gute Partie, nutzen ihre Chancen aber zuerst nicht konsequent, um dann in der Schlussphase gnadenlos zuzuschlagen.

Der Start verlief zunächst durchaus nach dem Geschmack der Gastgeber - schnell führten sie mit 6:2 Toren und hätten noch weiter davonziehen können. Das Team vom VfL Günzburg erholte sich jedoch und glich zur Halbzeit zum 14:14 aus. Mit der Abwehrumstellung auf eine 5:1-Formation zog die HABO den Günzburgern dann aber den Zahn. Vorne wurde zwar nicht jede Chance konsequent genutzt, aber dieses Mal belohnte sich die HABO in der Schlussphase endlich und siegte unter lautem Jubel der vielen Fans in der Sporthalle in Oberstenfeld verdient mit 31:27.

Ergebnis

HABO vs. VfL Günzburg               31:27 (14:14)

HABO mit gutem Start

Dass sich die HABO etwas vorgenommen hatte, zeigte sich gleich zu Beginn der Partie. Die 6:0-Abwehr arbeitete aggressiv und beweglich und dahinter stand der gut aufgelegte Zerberus Max Wien. Vorne spielte die HABO ihre gewohnten Qualtäten aus und hatte zudem mit Timm Buck einen Denker und Vollstrecker in Personalunion am Werk. Über ein 6:2 zog die HABO auf 9:4 davon. Die Gäste aus Günzburg kamen aber zusehends besser ins Spiel und verkürzten auf 10:8. Mit einem Team-Time-Out stellte das Trainergespann Buck/Nicolaus ihre Mannen mit Erfolg neu ein, was der HABO bis zur 26. Minute eine 13:10-Führung ermöglichte. In den letzten vier Minuten der ersten Halbzeit schlichen sich aber wieder Unkonzentriertheiten ins Spiel der HABO ein. Das 14:14 zur Halbzeit war aufgrund der Überlegenheit der HABO zu wenig Ausbeute nach 30 Minuten.

Abwehrumstellung der HABO greift

Nach der Halbzeit beorderte das Trainergespann Buck/Nicolaus Maximilian Schädlich an die Spitze der Abwehr. Zwar war das Spiel bis zum 18:18 noch ausgeglichen, doch die 5:1 Abwehr-Formation schmeckte den Günzburgern überhaupt nicht. Dadurch kam die HABO wieder besser ins Spiel und führte in der 43. Minute mit 20:18. Günzburg konnte mit zwei Schnellangriffen nochmals zum 20:20 ausgleichen, nachdem aber Adrian Zügel einen Siebenmeter der Gäste entschärfte, drückte die HABO weiter auf‘s Gaspedal und zog in der 55. Minute entscheidend auf 26:22 davon. Günzburg versuchte in den Schlussminuten mit einer offensiven Abwehr ihr Glück, aber auch das konnte die HABO an diesem Sonntag nicht mehr aus dem Konzept bringen.

Es spielten: Im Tor: Max Wien, Adrian Zügel. Im Feld: Timm Buck (12/5), Lars Eisele (3), Colin Höcht (5), Paul Lang (2), Nick Luithardt, Levin Rill (1), Maximilian Schädlich (2), David Schneider (1), Fynn Stewen, Philipp Storz (4), Leon Tingler (1), Christof Ziegler. Auf der Bank: Trainer Jürgen Buck, Marc Nicolaus, Eric Benke (krank). Es fehlte: Florian Rempfer (gesperrt)

Trainer Jürgen Buck: Endlich haben wir uns für unsere Leistung belohnt! Gerade die zweite Halbzeit war in der Abwehr richtig gut. Maximilian Schädlich hat auf der vorgezogenen Position super verteidigt. Aber auch allen anderen möchten wir ein Sonderlob aussprechen. Wir waren über die gesamte Spielzeit als Gemeinschaft präsent und wollten den Sieg bis zum Schlusspfiff. Mannschaftlich war das eine ganz starke Leistung.

 

Nach einem spielfreien Wochenende steht am Samstag, 09.03.2019, um 17:30 Uhr das Rückrundenspiel gegen die Rhein-Neckar-Löwen in Östringen auf dem Programm. Details zur gemeinsamen Busfahrt folgen.

 

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 rempfer  25. Februar 2019   mA, Spielberichte