Handballregion Bottwar JSG

09.12.2018. Wieder spielte die HABO gut, belohnte sich aber nicht selbst. Pfosten und Latte halfen den Gastgebern in der Schlussphase den Sieg zu sichern. Dennoch hatte die HABO bereits in der 50. Spielminute (22:24) bei Ballbesitz alle Trümpfe in der Hand, dass Spiel vorzeitig in Richtung Sieg zu steuern, was nicht gelang. So blieb das Spiel umkämpft bis in die Schlussminute, welches mit einer 28:27 Niederlage ein bitteres Ende für die HABO nahm. Es dauerte ein bisschen, bis die mitgereisten und begeisternden Zuschauer die HABO für ihr gutes Spiel aufrichteten.

Ergebnis

Zweibrücken  vs. Habo           28:27 (16:16)

Kranke und Verletzte – B-Jugend hilft aus

Zu den angeschlagenen Spieler Levi Rill, Maximilian Schädlich gesellte sich noch Leon Tingler, der Krank die Reise nach Zweibrücken nicht mitmachen konnte. Verletzt konnten Paul Lang und David Schneider nicht spielen. Vorsorglich verstärkten die B-Jugendlichen Maurice Essig und Nils Erdmann den Kader. Die HABO hatte sich unterhalb der Woche gut auf die Situation und den Gegner eingestellt. Das 1:0 für Zweibrücken war der einzigste Rückstand in den ersten 30 Minuten. Fortan führte immer die HABO und hatte das Spiel gut in Griff. Zweibrücken nahm ab der 20. Minute Timm Buck in die kurze Deckung, der bis dahin das Spiel optimal steuerte und zudem bereits 7 Tore warf. Eine Situation, was die HABO bereits kennt und deshalb nicht aus der Ruhe bringt. Dennoch ließ sich das starke Zweibrücken zur Halbzeit nicht abschütteln (16:16).

Starke Abwehr in Hälfte zwei

Auch in der zweiten Halbzeit war die HABO – trotz Manndeckung die spielbestimmende Mannschaft. Zu dem stand die Abwehr vor dem starken Torwart Eric Benke. In der 38. Minute führte die HABO zum ersten Mal mit drei Toren (18:21). Zwar kam Zweibrücken nochmal auf ein Tor heran, aber die HABO blieb souverän bis zur 50. Minute (22:24). Bei Ballbesitz hatte sie die Chance wieder auf drei Tore wegzuziehen. Leider spielte sie gerade in der wichtigen Phase zu unkonzentriert und schloss zwei Angriffe zu hastig und nicht gut vorbereitet ab, so das Zweibrücken wieder in der 52. Minute ausgleichen konnte (24:24). Jetzt kamen dreimal Pfosten und Latte ins Spiel. Die HABO hatte etwas Pech und scheiterte zudem noch einmal freistehend am gegnerischen Torwart. Zweibrücken nutzte die Gunst der Stunde und ging vorentscheiden mit drei Toren in Führung. Die HABO warf noch einmal alles in die Waagschale, aber die verbleibende Zeit reichte nicht mehr aus.

Es spielten: Im Tor: Eric Benke, Max Wien. Im Feld: Timm Buck (12/4), Lars Eisele (5), Maurice Essig, Nils Erdmann Colin Höcht, Nick Luithard (1), Levin Rill (2), Maximilian Schädlich, Florian Rempfer (2), Finn-Luca Stewen, Philipp Storz (4), Christof Ziegler (1). Auf der Bank: Trainer Jürgen Buck, Marc Nicolaus, David Schneider (verletzt). Es fehlten: Paul Lang (verletzt), Leon Tingler (krank)

Trainerduo Jürgen Buck/Marc Nicolaus: Wir hatten uns gut auf Zweibrücken vorbereitet und das Spiel im Griff. In der 50. Spielminute wurden wir leider zu hektisch und erlaubten es den Zweibrückener sich wieder aufzurichten. Aber das ist ein Teil des Lernprozesses, es zukünftig besser zu machen. Die Enttäuschung ist schon groß, da wir in der Schlussphase noch Pech mit Pfosten und Latte hatten. So ist das im Sport, wir spielen eine sehr gute Runde bisher, bekommen von allen Seiten Lob, belohnen uns aber nicht selber für unsere Leistungen. Aber wer uns kennt, weiß dass wir den Kopf nicht in den Sand stecken. Wir haben in 2019 noch einige Heimspiele auf die wir uns sehr freuen.


 rempfer  11. Dezember 2018   mA, Spielberichte