Handballregion Bottwar JSG

16.02.2019. Die HABO konnte weiterhin keinen Sieg im neuen Jahr einfahren. Auswärts gegen die HSG Konstanz verlor sie mit 35:32. Dabei führte die HABO noch in der ersten Halbzeitmit 14:13. Sie spielte ruhig und kontrolliert, versäumte es aber mehrfach, sich entscheidend abzusetzen. In der zweiten Halbzeit bewahrte die HABO keine Ruhe und ließ sich durch Fehlwürfe und Entscheidungen der Schiedsrichter aus dem Konzept bringen. Speziell in der Abwehr stimmte die Zuordnung nicht mehr und erlaubte es den Konstanzern, einfache Tore zu erzielen. Dennoch wäre bei einer besseren Ausbeute im Angriff mehr möglich gewesen.

Ergebnis

HSG Konstanz vs. HABO               35:32 (13:14)

HABO spielte ruhig und kontrolliert

Die Gastgeber standen unter Druck. Um den 6. Platz für die Direktqualifikation für die nächste Jugend-Bundesliga-Saison noch zu erreichen, benötigten sie einen Sieg. Die HABO war frei vom Druck, gewinnen zu müssen, und wollte diesen Umstand für sich ausnutzen. Für die Gäste waren die Voraussetzungen für einen Sieg aber nicht optimal. Paul Lang und Fynn Stewen blieben krankheitsbedingt gleich zu Hause im Bett und auch Philipp Storz konnte wegen Krankheit kurzfristig nicht eingesetzt werden. Dennoch begann die HABO die Partie mit einem kontrollierten Spielaufbau und beherrschte den Gegner über ihr variables Angriffsspiel. Auch die Abwehr war über weite Strecken des Spiels auf der Höhe. Nach 22 Minuten führte die HABO verdient mit 13:10, versäumte es aber mehrfach, sich entscheidend abzusetzen. Dadurch konnte die HSG Konstanz bis zum Ende der ersten Halbzeit noch auf 14:13 aufschließen.

HABO bewahrt keine Ruhe

In die zweite Halbzeit startete die HABO nicht schlecht. In der 33. Minute führte sie noch mit 14:16. Doch innerhalb einer Minute fing sie drei Tore ein und war plötzlich mit einem Tor hinten. Dabei unterstützten zwei zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen den positiven Lauf der Gastgeber. Anstatt aber weiterhin die Ruhe zu bewahren -in der 38. Minute stand es noch 19:19 -, ließ sich die HABO von Hektik leiten. Zudem haderte sie weiterhin mit vergebenen Möglichkeiten im Angriff. Eine fehlende Zuordnung und die notwendige Einsatzbereitschaft in der Abwehr ermöglichten es der HSG Konstanz, einfache Tore zu erzielen. Nach 50 Minuten stand es 29:25 für die Hausherren. Zwar wehrte sich die HABO weiterhin und erzielte 90 Sekunden vor Schluss noch den Anschluss zum 33:31, aber ein weiterer einfacher Zuordnungsfehler in der Abwehr schenkte den Konstanzern gleich wieder ein Tor. Damit war die Messe gelesen und mit einer 35:32-Niederlage im Gepäck trat die HABO die Heimreise mit dem Bus an.

Es spielten: Im Tor: Eric Benke, Adrian Zügel. Im Feld: Timm Buck (14/5), Lars Eisele (5), Colin Höcht (3), Nick Luithardt (2), Levin Rill, Maximilian Schädlich (1), David Schneider (2), Leon Tingler (2), Christof Ziegler (3). Auf der Bank: Trainer Jürgen Buck, Andreas Schädlich, Philipp Storz (krank). Es fehlten: Paul Lang (krank), Fynn Stewen (krank), Max Wien (Einsatz bei der 1. Herrenmannschaft), Florian Rempfer (gesperrt)

Trainer Jürgen Buck: Diesmal muss ich etwas härter mit meiner Mannschaft ins Gericht gehen. Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt und den Gegner beherrscht. Wir sind aber nicht abgehärtet genug, um bei Rückschlägen und schlechten Phasen im Spiel den Kopf oben zu halten. Dabei waren immer wieder Möglichkeiten da, das Spiel zu unseren Gunsten zu gestalten. Speziell in der Abwehr waren wir in der zweiten Halbzeit keine Einheit mehr. 22 Gegentore in einer Halbzeit sprechen für sich. Zum einen waren es einfache Zuordnungsfehler, zum anderen hat die absolute Bereitschaft gefehlt, Tore zu verhindern. Ein körperliches Konditionsproblem ist das nicht, eher fehlt die mentale Kondition - beim einen mehr, beim anderen weniger.

 

Getreu dem Motto von Sepp Herberger „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ gilt es, in dieser Woche engagiert im Training zu arbeiten. Am Sonntag, 24.02.2019, um 14:45 Uhr geht es in der Sporthalle in Oberstenfeld in die Partie gegen den VfL Günzburg. Die Gäste rangieren derzeit auf dem achten Tabellenplatz und es gilt für die HABO, die Scharte aus dem Hinspiel auszumerzen.

 

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 rempfer  18. Februar 2019   mA, Spielberichte