Handballregion Bottwar JSG

12.11.2018. Die HABO hat in Schutterwald ihren zweiten Auswärtserfolg eingefahren. Trotz gutem Beginn lag sie zur Halbzeit, aufgrund zu vieler technischer Fehler, mit 18:14 Toren zurück. In der zweiten Halbzweit zeigte die HABO ein anderes Gesicht. Eine konsequentere Deckung und ein eiskaltes Angriffsspiel setzte Schutterwald zu. Mit einem unglaublichen 23:14 ging die Halbzeit zwei an die HABO, so dass in der Endabrechnung das Spiel mit einem Sieg von 37:32 endete.

Ergebnis

TuS Schutterwald vs. Habo    32:37 (18:14)

Guter Beginn von der HABO

Zu dem wichtigen Auswärtsspiel reiste die HABO mit einem voll besetzten Reisebus an. Angefeuert von ihren Fans begann die HABO sehr konzentriert und führte nach 8 Minuten bereits mit 6:3, was Schutterwald zu einer Auszeit nötigte. Trotz einer offensiven Deckung gegen Timm Buck, behielt die HABO bis zum 6:8 (15. Minute) die Oberhand. Nun begann aber eine zehnminütige Schwächephase der HABO, einfache Fehler in Angriff und Abwehr erlaubten es Schutterwald auf 17:11 davonzuziehen. Dabei half es auch nichts, dass die HABO mit ihrer bereits zweiten Auszeit in der 22. Minute, den Negativlauf unterbrechen zu wollen. Insgesamt 13 technische Fehler waren zu viel, dennoch blieb die HABO mit 18:14 in Schlagdistanz.

HABO in Halbzeit zwei eiskalt

Klar war, dass das Trainergespann Buck/Nicolaus mit der hohen Fehlerzahl nicht zufrieden sein konnte. Mit einer etwas lauteren Halbzeitansprache rüttelte das Trainergespann die Mannschaft auf. Mit Erfolg. Schutterwald erhöhte zwar zunächst auf 19:14. Dennoch zeigte die HABO in Halbzeit zwei an anderes Gesicht. Die Spannung in der Abwehr war da. Der zuvor eingewechselte Torhüter Benke hielt den einen oder anderen Wurf und mit schnellen Gegenangriffen schaffte die HABO bereits in der 38. Minute den Ausgleich (20:20). In der Folge vergab die HABO noch zwei gute Chancen, so dass Schutterwald wieder mit 25:23 in Führung lag (42. Minute). Diese 4 Minuten waren aber die einzigste Schwächephase der HABO. Die HABO blieb eiskalt und ging in der 51 Minute mit 29:30 zum ersten Mal wieder in Führung. In den letzten 9 Minuten ließ die HABO – jetzt mit Max Wien im Tor -nichts mehr anbrennen. Da half den Schutterwälder auch die angeordnete zweite Manndeckung gegen den starken Philipp Storz nichts mehr. Nach einem unglaublichen 23:14-Lauf in Halbzeit zwei, endete das Spiel mit 37:32 für die HABO. Es war angerichtet. Der Party-Bus HABO konnte nun lautstark zur Rückreise ins Bottwartal starten.

Es spielten: Im Tor: Eric Benke, Max Wien. Im Feld: Timm Buck (12/6), Lars Eisele (6), Paul Lang (1), Nick Luithard, Levin Rill (1), Florian Rempfer (5), Maximilian Schädlich (1), David Schneider (1), Finn-Luca Stewen (1), Philipp Storz (8), Leon Tingler, Christof Ziegler (1). Auf der Bank: Trainer Jürgen Buck, Marc Nicolaus, Colin Höcht (verletzt) ,Maximilian Schädlich (verletzt).

Trainerduo Jürgen Buck/Marc Nicolaus: In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft die geforderte Reaktion gezeigt. Das war gut, insbesondre die Abwehr hat dem Spiel die notwendige Stabilität gegeben. Alle waren emotional da und haben alles gegeben. Da hat man gesehen, dass mit mannschaftlichen Geschlossenheit und viel Willen auch ein verloren geglaubtes Spiel noch zu drehen ist. Das freut uns für die Jungs und Fans, die uns super unterstützt haben.

Vorschau: Am Sonntag, den 18.11., um 14:45 Uhr ihr nächstes Heimspiel in Großbottwar (Wunnensteinhalle). Es geht gegen die starken Pforzheimer, die mit 12:4 Punkten noch auf die vorderen Tabellenplatz schielen. Die HABO hofft auf eine volle Halle, um wieder ein gutes Spiel zeigen zu können.


 rempfer  12. November 2018   mA, Spielberichte