Handballregion Bottwar JSG

10.02.2019. Die HABO startete schlecht in die Partie in der Wunnensteinhalle in Großbottwar. Durch die harte Abwehr der Filder-Falken ließ sie sich beeindrucken und war bereits nach sieben Minuten mit 0:5 im Rückstand. Nach 13 Minuten, beim Stand von 1:8, zog das Trainerteam Buck/Nicolaus bereits zum zweiten Mal die Team-Time-Out-Karte. Mit neuem Personal auf der Platte und veränderter Taktik mit dem 7. Feldspieler kämpfte sich die HABO zurück in die Partie. Zwar war die HABO zur Halbzeit noch mit 9:14 hinten, drehte aber das Spiel vor 300 mitfiebernden Fans in der 58. Minute zum 24:23. Danach hatte sie zwei Mal die Chance, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden, nutzte aber das Momentum nicht; vielmehr zog die JANO Filder vier Sekunden vor Schluss ihren letzten Trumpf und netzte zum Siegtreffer (24:25) ein.

Ergebnis

HABO vs. JANO Filder    9:14 (24:25)

 

HABO von harter Abwehr beindruckt

Die Filder-Falken hatten sich augenscheinlich etwas vorgenommen; gleich im ersten Angriff streckten sie Philipp Storz mit einem harten Foul nieder. In der Folge gingen sie weiterhin an die Grenzen des Erlaubten und auch darüber hinaus. Die HABO ließ sich durch diese harte Gangart beeindrucken und schenkte die ersten Angriffe förmlich her. Bereits nach 13 Minuten zog das Trainergespann Buck/Nicolaus beim Stand von 1:8 zum zweiten Mal die Team-Time-Out-Karte. Mit neuem Personal auf der Platte und veränderter Taktik mit dem 7. Feldspieler kämpfte sich die HABO zurück in die Partie. Der eingewechselte Torwart Eric Benke zeigte einige starke Paraden und vorne kamen die Gastgeber zu freien Abschlüssen, die jedoch nicht alle genutzt werden konnten. Mit einem 9:14-Rückstand wurden die Seiten gewechselt.

Irrer Kampf der HABO

Fest entschlossen kam die HABO aus der Kabine. Zwar lag sie in der 40. Minute noch mit 15:20 hinten, stand aber zunehmend sicherer in der Abwehr und Torwart Eric Benke hielt weiterhin stark. In den letzten 20 Minuten lieferten sich die Kontrahenten einen irren Kampf. Die HABO holte Tor um Tor auf. In der 58. Minute ging sie erstmals vor dem begeisterten Publikum mit 24:23 in Führung. Danach hatte sie zwei Mal die Chance, das Spiel einzutüten, nutzte aber das Momentum nicht. Auch die letzte Chance von Linksaußen ließ man liegen. Vier Sekunden vor Schluss zogen die Gäste ihren letzten Trumpf und netzten zum Siegtreffer (24:25) ein.

Es spielten: Im Tor: Eric Benke, Max Wien. Im Feld: Timm Buck (10/3), Lars Eisele (2), Colin Höcht (1), Nick Luithardt (1), Levin Rill, Maximilian Schädlich (4), Florian Rempfer, Finn-Luca Stewen, Philipp Storz (4), David Schneider, Leon Tingler, Christof Ziegler (2). Auf der Bank: Trainer Jürgen Buck, Marc Nicolaus

Trainerduo Jürgen Buck/Marc Nicolaus: Wir haben uns von der harten Gangart des Gegners beindrucken lassen. Die ersten 12 Angriffe verpufften förmlich in der Luft. Danach haben wir aber unser Kämpferherz in die Hand genommen und einen irren Kampf geliefert. Leider haben wir das Momentum am Schluss nicht genutzt und unglücklich verloren. So ist der Sport. Wir werden an dieser Niederlage weiter wachsen und das nächste Spiel in Konstanz mit vollem Ehrgeiz angehen.

 

Vorschau:

Nächstes Spiel - Bustransfer über den Förderverein TVG -

Samstag, 16.02.2019, Anpfiff 15:30 Uhr

Schänzle-Sporthalle in Konstanz

Kontakt: williknorr@t-online.de


 rempfer  11. Februar 2019   mA, Spielberichte