Handballregion Bottwar JSG

21.10.2018. Die HABO hatte zwei Wochen Zeit, um sich auf das wichtige Auswärtsspiel in Günzburg vorzubereiten. Doch Krankheiten und Verletzungen störten den Ablauf auf das Vorhaben. Dennoch wollte man dem Gegner das Leben schwer machen. Günzburg fand besser ins Spiel und führte bereits nach 13 Minuten mit 8:4. Die HABO blieb dran und verkürzte zur Halbzeit auf 17:15. In den ersten 15 Minuten der 2. Halbzeit spielte die HABO weiterhin gut mit und war beim 24:23, bei doppelter Überzahl und Ballbesitz dran, dass Spiel zu drehen. Doch individuelle Fehler verhinderte eine Wende. Günzburg nutzte die Gunst der Stunde und zog entscheidend zum Sieg mit 35:28 weg.

Ergebnis

VFL Günzburg vs. HABO Bottwar       35:28 (17:15)

 

HABO fand nicht gleich den Rhythmus

Die HABO wollte eigentlich gleich von Beginn an da sein und ihr Tempospiel aufziehen. Zwar ging sie gleich mit 1:0 in Führung, fand aber dennoch nicht ihren Rhythmus und spielte nicht schnell genug aus der Abwehr heraus. Auch im Positionsangriff zirkulierte der Ball nicht in der gewohnten Geschwindigkeit. Es lag aber auch daran, dass die Abwehr die Stabilität der letzten zwei Spiele vermissen ließ. Günzburg war besser im Spiel und führte nach 13. Minuten mit 8:4. Auch eine Teamauszeit rüttelte die HABO nicht wirklich wach. Günzburg erhöhte in der 21. Minute auf 15:10. Auf einmal zeigte die HABO aber eine Reaktion. Die Abwehr war beweglicher und Max Wien konnte einige Bälle entschärfen. Mit ihrem schnellen Spiel verkürzte die HABO zur Halbzeit auf 17:15 und war urplötzlich wieder im Spiel.

15 erste gute Minuten in Halbzeit zwei

Beflügelt von den letzten 9 Minuten vor der Halbzeit zeigte die HABO jetzt den Willen, dass Spiel auch gewinnen zu wollen. Sie war gut im Spiel und verkürzte in der 45. Minute auf 24:23. Bei doppelter Überzahl und Ballbesitz verlor die HABO ohne Bedrängnis den Ball an der Mittellinie. Nicht nur, dass die HABO den Ausgleich verschenkte, sie war danach auf einmal nicht mehr präsent. Auch wurde guten Chancen nicht mehr verwertet, um weiter am Drücker zu bleiben. Günzburg nutzte die Gunst der Stunde und zog entscheidend mit 4 Toren in Folge auf 28:23 weg. Die HABO erholte sich nicht mehr von den Tiefschlägen und verlor leistungsgerecht, wenn auch zu hoch, mit 35:28.

Es spielten: Im Tor: Eric Benke, Max Wien (1). Im Feld: Timm Buck (9/3), Lars Eisele (5), Colin Höcht, Paul Lang (1), Nick Luithard (3), Levin Rill (1), Florian Rempfer, David Schneider (2)¸, Finn-Luca Stewen, Philipp Storz (5), Leon Tingler (1). Auf der Bank: Trainer Jürgen Buck, Marc Nicolaus, Christof Ziegler (krank), Maximilian Schädlich (verletzt).

Trainerduo Jürgen Buck/Marc Nicolaus: Wir hatten in den letzten 2 Wochen Probleme in der Spielvorbereitung durch Krankheiten und Verletzungen. Hinzu kam, dass sich auch Colin Höcht im Spiel noch am Knie verletzte. Dennoch wollten wir mit mehr Energie spielen. Das gelang uns heute nicht oder nur temporär. Es ist so, dass die Abwehr für unser Spiel eine Stabilität geben muss. Das war nur zweitweise der Fall. Was wir uns vorwerfen müssen ist, dass wir nicht gleich da waren und die Eingangstür zum Spiel gefunden haben. Das muss zukünftig besser werden, weil es eine Grundvoraussetzung ist, Spiele offen zu gestalten.

Vorschau: Am Sonntag, den 28.10. spielt die HABO gegen die Rhein-Neckar-Löwen, um 14.45 Uhr in Oberstenfeld.


 rempfer  22. Oktober 2018   mA, Spielberichte