Handballregion Bottwar JSG

18.11.2018. In einem Kampf auf Biegen und Brechen verliert die HABO knapp mit 26:27. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und mussten bis in die Schlusssekunden alles geben. Vorher pendelten die Spielstände hin und her. Keine der Mannschaften konnte sich mehr als 2 Tore absetzen. Allerdings versäumte die HABO den psychologischen wichtigen Ausgleich von der 51. bis 55. Minute zu erzielen, wo sie vier Angriffsmöglichkeiten vergaben. Dennoch waren die rund 400 Zuschauer hellauf begeistert von dem Engagement der HABO. Sie hatten wieder einmal ein interessantes Bundesligaspiel gesehen.

Ergebnis

Habo vs. SG Pforzheim/Eutingen       26:27 (14:14)

 

HABO spielt ebenbürtig

Wieder hatten sich viele Zuschauer in die proppenvolle Wunnensteinhalle in Großbottwar gedrängt, um die HABO zu unterstützen. Schließlich ging es gegen den Tabellendritten, die SG Pforzheim/Eutingen. Dass die HABO zu besonderen Leistungen fähig ist, zeigte sie bereits im letzten Heimspiel gegen die Rhein-Neck-Löwen. Deshalb war die Spannung in der Halle förmlich zu spüren. Aber die HABO hatte mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen. Abwehrrecke Fynn Stewen fehlte krankheitsbedingt, Christof Ziegler und Maximilian Schädlich standen neben Langzeitverletzten Colin Höcht verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Gerade das Fehlen von Fynn Stewen zeigte anfangs der Partie noch die Abstimmungsprobleme in der Abwehr. Nach 14 Spielminuten kam die HABO, dank Torwart Adi Zügel besser in Schwung und führte mit 8:7. Kurz danach hatte sie sogar die Chance auf 9:7 zu erhöhen, vergab sie aber leider. Die Spielstände wogen hin und her. Schlussendlich stand zur Halbzeit ein leistungsgerechtes 14:14 auf der Anzeigetafel. Die HABO zeigte wieder einmal, dass sie ebenbürtig mit einem Großen in der Liga war.

Kampf auf Biegen und Brechen

An die gezeigte Leistung der ersten Halbzeit wollte die HABO gleich anknüpfen. Das gelang ihr auch in dem sie den ersten Angriffsversuch von Pforzheim/Eutingen abwehrte und mit 15:14 in Führung ging. Pforzheim/Eutingen zog nach und ging selbst wieder mit 18:16 in Führung, weil die HABO auch gute Chancen liegen ließ. Jetzt entwickelte sich ein Kampf auf Biegen und Brechen. Pforzheim/Eutingen legte vor, die HABO zog unter anderen auch über den starken Linksaußen David Schneider wieder nach. Dabei spielten noch drei Tore nach Abprallern den Pforzheimer in die Karten. In der 51. Minute lag die HABO noch mit 25:24 im Rückstand. In der Folge schaffte die HABO bis zur 56. Minute zwar alle Angriffsversuche von Pforzheim/Eutingen abzuwehren, versäumte es aber mit vier vergebenen Angriffsversuchen den psychologischen Ausgleich zu erzielen bzw. sogar selbst in Führung zu gehen. Leider konnte die HABO den entscheidenden Angriff in der 59. Minute beim Stand von 26:25 nicht verteidigen. Zwar verkürzte die HABO gleich wieder, aber die letzten 15 Sekunden spielte Pforzheim/Eutingen souverän herunter.

Es spielten: Im Tor: Eric Benke, Adrian Zügel, Max Wien (n.e). Im Feld: Timm Buck (8/4), Lars Eisele (3), Paul Lang (2), Nick Luithard, Levin Rill, Florian Rempfer (3), David Schneider (8), Philipp Storz (2), Leon Tingler, Christof Ziegler (n.e.). Auf der Bank: Trainer Jürgen Buck, Marc Nicolaus, Colin Höcht (verletzt). Es fehlten: Maximilian Schädlich (verletzt), Finn-Luca Stewen (krank).

Trainerduo Jürgen Buck/Marc Nicolaus: Wir hätten uns zumindest einen Punkt tatsächlich verdienen können, doch dazu haben wir in der entscheidenden Phase aus unseren Angriffsaktionen zu wenig gemacht. Die Niederlage tut sicherlich weh, weil man immer gewinnen will, aber wir wollen uns stetig verbessern, nehmen die Herausforderung an und lernen daraus. Die Jungs haben trotz der angespannten Personallage alles gegeben.

Vorschau: Am Sonntag, den 02.12., um 17.00 Uhr ihr nächstes Auswärtsspiel in München.


 rempfer  19. November 2018   mA, Spielberichte