Handballregion Bottwar JSG

09.09.2018. Nach einer langen Vorbereitung freuten sich die HABO auf ihr Heimdebüt in der Bundesliga. Dabei waren auch rund 400 Zuschauer, welche die A-Jugend siegen sehen wollten. Leider stand mit dem 26:33 die erste Niederlage fest. Dabei war der Start vielversprechend. Die Angriffsleistung war akzeptabel, doch die Chancenauswertung war nicht optimal. So lag die HABO bereits mit 12: 17 Toren zur Halbzeit zurück, weil sich auch in der Defensive Abstimmungsschwierigkeiten auftaten. Die Gäste aus Zweibrücken kamen insgesamt zu einfach zu ihren Toren. Auch in der zweiten Halbzeit probierte die HABO nochmal alles, ließ aber weiterhin Torchancen aus, so dass am Ende die Niederlage mit 26:33 zu deutlich ausfiel.

Ergebnis

HABO Bottwar JSG         :              SV 64 Zweibrücken                        26:33 (12:17)

Vielversprechender Start

Die HABO hatte sich viel vorgenommen. Sie begann stark und führte gleich mit 3:1. Den Schwung hätte sie noch weiter mitnehmen können, wenn in Folge nicht die Chancenauswertung ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. So blieb Zweibrücken dran und konnte mit 7:8 in Führung gehen. Die HABO spielte weiterhin nicht schlecht, doch in der Abwehr wurden nicht konsequent zugepackt und vorne weiterhin Chancen ausgelassen oder einfache Fehler gemacht. Wie es besser geht, zeigte Zweibrücken. Die Fehlerquote war gering und die Schwäche der HABO wurde gnadenlos ausgenutzt. Mit 12:17 ging es in die Halbzeit.

Alte Stärke nicht vorhanden

Die HABO ist ja bekannt dafür, dass sie auch einen 5 Tore Rückstand aufholen kann. Sie verkürzte auch schnell auf 16:19, doch weiterhin ließ sie den Zugriff in der Abwehr vermissen, so dass Zweibrücken nie richtig in Not kam. Es wurde viel probiert. Im Angriff wurde mit dem 7. Mann gespielt und auch Abwehrumstellungen sollten Zweibrücken den Rhythmus nehmen. Aber die HABO spielte an diesem Tag einfach nicht effizient genug. Die Niederlage war mit 26:33 verdient, aber letztendlich zu hoch.

Es spielten: Im Tor: Eric Benke, Max Wien. Im Feld: Timm Buck (12/4), Lars Eisele (4), Colin Höcht (1), Paul Lang (2) Nick Luithardt (1), Florian Rempfer, Levin Rill, David Schneider, Finn-Luca Stewen, Philipp Storz (4), Finn-Luca Stewen, Christof Ziegler (2). Auf der Bank: Trainer Jürgen Buck, Marc Nicolaus, Maximilian Schädlich (krank)¸ Leon Tingler (verletzt).

Trainerduo Jürgen Buck/Marc Nicolaus: Wir haben eine lange Vorbereitung gemacht. Eigentlich wollten wir uns heute besser präsentieren. Doch leider haben wir nicht effizient genug gespielt und auch zu viele einfache, nicht durch den Gegner erzwungene Fehler gemacht. Auch in der Abwehr wurde nicht richtig zugepackt. Die Schonzeit ist jetzt vorbei, wir erwarten da einfach eine weitere Entwicklung. Dann können auch schlechtere Phasen im Spiel überstanden werden. Jetzt gilt es halt den Kopf wieder frei zu bekommen, um sich auf alte Tugenden wieder zu besinnen.

Vorschau: Nächsten Samstag spielt die HABO auswärts in Pfullingen (Kurt-App-Sporthalle Pfullingen,Kurze Straße ,72793 Pfullingen ) um 14.00 Uhr gegen die JSG Echaz-Erms.


 rempfer  10. September 2018   HABO, mA, Spielberichte