Handballregion Bottwar JSG

Viel vorgenommen hatte sich die HABO für Ihr Heimspiel gegen den aktuellen Tabellendritten der Württembegliga. Mit dem TV Wolfschlugen gab die Mannschaft mit der zweitbesten Abwehr seine Visitenkarte im Bottwartal ab ,was zugleich auch das erfahrenste Team der Liga ist.  Der Jahrgangsschnitt der Gäste betrug Jg 97 , der Jahrgangsschnitt der Habo 99.  Das Plus an Erfahrung machte sich vor allem in der Schlußphase der ersten Halbzeit und am Schluß auch in den letzten Spielminuten de Partie bemerkbar, zu Gunsten der Gäste .

Bis zur 25 Spielminute lag die Habo in Schlagdistanz und rannte einem 4 Tore Rückstand hinterher . Gegen das druckvolle Spiel der Hexenbanner kamen die Bottwartäler meistens einen Schritt zu spät , und so nutzten die körperlich überlegenen Gäste jeden Fehler in der HABO Deckung eiskalt aus um Ihre Angriffe erfolgreich zu beenden. In den  letzten Minuten der ersten Halbzeit kam erschwerend hinzu, daß die Habo eine doppelte Unterzahl überstehen mußte.  Hier zeigte sich dann die ganze Routine des TVW, die Ihre Überzahl clever ausspielten und auf 11:18 (Halbzeitstand) erhöhten.

Trotz des deutlichen Rückstands glaubten die Habomädels an Ihre Chance und gaben die Partie nicht frühzeitig ab.  Auch dieses neue Selbstbewußtsein in der ganzen Truppe ist ein klares Signal , endlich „richtig“ angekommen zu sein in der Württemberliga. 

In der 50. Spielminute war es dann soweit .  Jessica Röhrich glich zum 23:23 aus  und die Sensation lag in der Luft. Angefeuert von den zahlreichen Zuschauern in der Bottwartalhalle von Kleinbottwar und der eigenen Auswechselbank, mußte die Habo erstmal wieder einen derben Rückschlag hinnehmen . Abwehrchefin Jasmin Körner mußte nach 3x 2 Minuten mit Rot vom Platz. Wolfschlugen landete einen Doppelschlag in Überzahl , neuer Spielstand 23:25 , und Auszeit HABO.

Diese fruchtete und die Bottwartälerinnen kämpften sich wieder zurück ins Spiel . In der 54. Spielminute erneut Ausgleich durch Jessi zum 25:25

Was nun folgte war nichts mehr für schwache Nerven und Krimi pur. Der TVM bekam drei 7m Strafwürfe in Folge zugesprochen und machte daraus 2 Tore , neuer Spielstand 25:27. Noch zwei Minuten waren zu spielen und die Habo schaffte nochmal den Anschlußtreffer zum 26:27. Mit dem darauffolgenden Ballbesitz schaukelte der TVM das Spiel über die Zeit und warf noch ein Tor zum Endstand von 26:28.

Natürlich war nach Spielende die Enttäuschung groß im HABO Lager , mit etwas mehr Glück wäre ein Punkt drin gewesen. Trotzdem dürfen die HABO Mädels richtig stolz sein auf Ihre Leistung , denn sie haben eine absolute Topmannschaft der Liga an den Rand einer Niederlage gebracht .

Auch dies ist ein Garant für die gute Stimmung in der Mannschaft und Ihren tollen Teamgeist.

Weiter so Mädels ,  Ihr seit auf dem richtigen Weg !!!

 

Die HABO spielte mit: Lisa Tometschek, (Tor), Nina Schwab, Nina Leibbrandt 6 , Feride Günsoy 1,  Jasmin Körner 2 , Jasmin Kranich, Luisa Gebhardt, Leonie Mayer, Jannica Schwarz, Annika Tschentscher, Jessica Rörich9/8, Justine Maitzen 8, Medine Alcelik


 admin  21. Januar 2016   wA, Spielberichte